Außergerichtliche Beratung

Sie wollen die Erfolgsaussichten der Geltendmachung oder der Abwehr von Ansprüchen bewerten lassen. Hierfür benötigen Sie eine juristische Beratung.

Sie schildern einen Lebenssachverhalt und legen die erforderlichen Unterlagen vor. Dies können Verträge, Mahnungen, Rechnungen und Anschreiben jeder Art sein. Auf dieser Grundlage verschafft der Anwalt sich einen ersten Überblick zur Sach- und Rechtslage und kann Sie beraten.

Nach § 34 Abs. 1 RVG soll der Rechtsanwalt für einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung), die nicht mit einer anderen gebührenpflichtigen Tätigkeit zusammenhängen, für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens und für die Tätigkeit als Mediator auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken.

Für ein erstes Beratungsgespräch beträgt die Gebühr bei einem Verbraucher höchstens 190,00 €, bei einer schriftlichen Ausarbeitung der Beratung höchstens 250,00 € netto.

Falls keine Vereinbarung getroffen wird, ist nach den allgemeinen gesetzlichen Regeln ein ortsübliches angemessenes Entgelt geschuldet. Dieses darf den gesetzlich vorgegebenen Rahmen aber nicht überschreiten. Die Stundensätze von Rechtsanwälten werden in Anbetracht der eigenen Kosten in der Regel nicht unter 150,00 € liegen, können aber auch weitaus höher liegen.

Eine laufende außergerichtliche Beratungstätigkeit und die Erstellung von Rechtsgutachten rechnen wir nach Gegenstandswert oder nach Stundensätzen ab, die in der Regel zwischen 150,00 € bis 250,00 € netto liegen.